Gegen das Vergessen (Lesung)

Im Mai 1933 brannten in verschiedenen deutschen Universitätsstädten auf großen Plätzen die Bücher von Autoren, deren Inhalt den Nationalsozialisten missliebig war. Zeitkritische Schriftsteller kamen in der Folge ebenso wie Autoren jüdischer Herkunft auf die „Schwarze Liste der Literatur gegen den undeutschen Geist“. Rund 300 Namen enthält diese Auflistung verfemter Literatur, darunter auch 1933 bereits verstorbene Autoren. Die Bücherverbrennung wirkte nachhaltig weiter, die Wiederentdeckung der von den Nazis 1933 verbotenen Dichter blieb nach 1945 aus, so das Fazit von Jürgen Serke in seinem Buch „Die verbrannten Dichter“.
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Dem „Herrenmenschen“ auf der Spur

Filmemacherin stellt sich Diskussion

„Herz statt Hetze“ und Mo Asumang zeigen den Dokumentarfilm „Die Arier“ an Schulen

Quelle: Fränkische Nachrichten – Mit freundlicher Genehmigung
FN-Zeitungsartikel
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Digitale Zeitung
Quelle: Fränkische Nachrichten

85. Jahrestag der Bücherverbrennung

2018 jährt sich der Jahrestag der Bücherverbrennung zum 85. mal. Für uns Anlass, mit einem Leseabend an diese makabren Veranstaltungen zu erinnern, mit denen die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller begann.

„Die Arier“ von und mit Mo Asumang

Wir freuen uns darauf, dass wir bald Mo Asumang in Buchen begrüßen dürfen.

Sie wird Ihren Film „Die Arier“ vom 09. – 13.04.2018 in sieben verschiedenen Schulen im Neckar-Odenwald-Kreis vor insgesamt 1.000 Schülern, sowie am 10.04.2018 im Kino in Walldürn zeigen und anschließend mit den Schülern/Zuschauern diskutieren und sich den Themen stellen. Es geht dabei nicht nur um den Begriff der „Arier“, sondern auch um Fremden- und Menschenfeindlichkeit und um Ausgrenzung.

Unterstützt durch die Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus

Besuch KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Die Initiative „Herz statt Hetze Neckar-Odenwald-Kreis“ hat zum Jahresabschluss die KZ-Gedenkstätte Neckarelz besucht. Dorothee Roos begleitete die Gruppe durch die Räume und informierte über das Außenlager, die Kommandantur und den Alltag der Zwangsarbeiter. Viele Fragen wurden gestellt, wobei keine unbeantwortet blieb. Alle waren sich einig, dass die Ausstellung gut aufbereitet ist und es sich für jeden lohnt, der dies noch nicht gesehen hat.

Anschließend gingen die Mitglieder der Initiative noch in der Nähe afrikanisch essen und ließen das Jahr Revue passieren. Das erste Jahr von „Herz statt Hetze NOK“ war ereignisreich. Es gab ein Konzert mit der Holocaustüberlebenden Ester Bejarano & der „Microhpone Mafja“, Filmvorführungen mit „Blut muss fließen“ und dem Regisseur Peter Ohlendorf, Stammtischkämpfer-Ausbildung, Vorträge und dem Highlight der Demo in Buchen für eine offene, bunte und tolerante Gesellschaft. Ebenso gab es teilweise einen Ausblick auf das nächste Jahr und es wird nicht weniger turbulent werden.