Eine Veranstaltung vom Netzwerk gegen Rechts Main-Tauber

Einladung zur Kundgebung
„Klang der Demokratie“
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Musik kann verbinden, stärken und Haltung hörbar machen. Zwei Jahre nach dem Anti-AFD-Event „Hier singt das Volk“ wird in der Mosbacher Innenstadt erneut musikalisch demonstriert. Am 21. Februar 2026 laden wir Sie um 11 Uhr auf den Chateau Thierry Platz (vor der Volksbank) ein.
Mit großer instrumentaler Unterstützung des Blasmusikverbandes Tauber-Odenwald-Bauland laden wir Sie ein, Ihre Stimmen zu erheben und gemeinsam Lieder für Demokratie und Menschenrechte zu singen.
Die musikalische Leitung haben die Chorleiter Horst Berger(Buchen) und Christof Roos(Mosbach) übernommen
Außerdem freuen wir uns, dass Pfarrerin Birgit Lallathin, Pfarrer Frederik Reith und Dekan Ingolf Stromberger zu uns sprechen werden, auch Herbert Münkel als Präsident des Blasmusikverbandes ein Grußwort hält.
Ziel dieser Kundgebung ist es, ein deutliches Zeichen gegen Hass, Hetze und Rassismus zu setzen und für ein respektvolles, demokratisches Miteinander einzustehen, auch im Hinblick auf die Landtagswahl am 8. März 2026.
Lasst uns gemeinsam mit unserer Musik zeigen, dass wir für Offenheit, Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben einstehen.
Samstag, 21.02.2026, Château-Thierry-Platz, Mosbach, 11:00 Uhr
Veranstalter: Bündnis „HERZ statt Hetze“ und das Aktionsbündnis für Demokratie und Menschenrechte Neckar – Odenwald zur Kundgebung „Klang der Demokratie”
Unterstützt von:
Chorverband Mosbach
Sängerkreis Buchen
Pfarrkapelle Eberbach
Ev. Dekanat Odenwald-Tauber
Kath. Kirchengemeinde Bauland-Odenwald
Kath. Kirchengemeinde St. Maria Mosbach -Neckarelz
KZ Gedenkstätte Neckarelz
Mosbach gegen Rechts
Omas gegen Rechts Kleiner Odenwald
Eine Veranstaltung vom Netzwerk gegen Rechts Main-Tauber
Dokumentarfilm „Das Ungesagte“ – 11 Zeitzeugen berichten
Die meisten Deutschen, die damals für das NS-Regime waren, haben nach 1945 nie wieder über diese Zeit gesprochen. In fast allen deutschen Familien war das Thema tabu: Das Ungesagte.
Der Film wählt einen psychologischen Ansatz, um herauszufinden, was diese Menschen damals genau dachten und fühlten – und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Die Aussagen sind schmerzhaft ehrlich, teils verstörend, aber auch berührend, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt, verdrängten Schuldgefühlen, Trauma und Trauer.
Zudem erzählen auch jüdische Überlebende, und erhellen die bis heute verbliebenen blinden Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft. Die Verbindung beider Perspektiven eröffnet unerwartete, erschütternde Erkenntnisse.
Und das Besondere: unter den Zeitzeugen, die zu Wort kommen, ist auch Albert Emmerling. Der gebürtige Pfälzer, der ein Jahrzehnt lang die Ländliche Heimvolkshochschule in Neckarelz leitete, hat im Dezember 2015 seinen 100. Geburtstag in Mosbach-Neckarelz gefeiert.
Der Film wird zweimal in der Filmkunstreihe des Neckarelzer Kinos gezeigt: am Montag 2.3. (Uhrzeit steht noch nicht fest) und Dienstag 3.3. um 19 Uhr. Anschließend steht der Produzent Lothar Herzog zum Gespräch zur Verfügung – entweder persönlich oder digital zugeschaltet. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der KZ-Gedenkstätte Neckarelz, dem Bildungszentrum Mosbach, HERZ statt HETZE NOK und Bündnis 90/Die Grünen Neckar-Odenwald.
Eine Veranstaltung vom Netzwerk gegen Rechts Main-Tauber
In Kooperation mit der Stiftung Bücherei des Judentums in Buchen, dem Kinomobil und der Stadt Buchen mit Moderation und anschließender Diskussion.