

Neckar-Odenwald-Kreis
Parallelen zwischen Trumps MAGA-Bewegung und der AfD
Katharina Nocun ist Publizistin. Sie hat in Münster und Hamburg Politik- und Wirtschaftswissenschaften studiert. In ihrer Arbeit setzt sie sich vor allem mit dem Spannungsfeld Digitalisierung und Demokratie auseinander. Ihr Podcast Denkangebot war 2020 für den Grimme Online Award nominiert. Ihr erstes Buch „Die Daten, die ich rief“ (2018) behandelt das Thema Digitalisierung und Demokratie. 2020 folgte der Bestseller „Fake Facts – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen“ (gemeinsam mit Pia Lamberty). 2021 erschien das zweite gemeinsame Buch „True Facts – was gegen Verschwörungserzählungen wirklich hilft“ und 2022 folgte „Gefährlicher Glaube – Die radikale Gedankenwelt der Esoterik“. Für ihre publizistische Tätigkeit wurde Nocun 2017 mit dem Marburger Leuchtfeuer und 2023 mit dem Madsack Award ausgezeichnet.
Kaum ein Tag vergeht ohne Schreckensmeldungen aus den USA, die uns drastisch vor Augen führen, wie schnell eine einst stabile Demokratie ins Wanken geraten kann. Trump und seine Gefolgsleute machen keinen Hehl aus ihrer Verachtung für zentrale Institutionen des Staates. Bereits im Wahlkampf verbreitete Trump die Lüge von der angeblich „gestohlenen“ Wahl und äußerte immer wieder drastische Verschwörungserzählungen. Seit er wieder im Amt ist, lässt er seinem Unmut über Richterinnen, die nicht in seinem Sinne entscheiden, freien Lauf. Die vielgerühmten „Checks and Balances“ des politischen Systems werden inmitten dieses permanenten Wahlkampfmodus als Teil einer bösartigen Verschwörung dargestellt.
Der Blick über den großen Teich verdeutlicht, wie fatal die Annahme sein kann, autoritäre Akteure würden „sich an der Macht entzaubern“. Was können wir aus diesem Beispiel für den Umgang mit autoritären Kräften hierzulande lernen?
Samstag, 08.11.2025
Atrium des Burghardt-Gymnasiums Buchen
Rochusstraße 5
74722 Buchen
Eintritt frei, wir freuen uns über Spenden

© Friedrich-Ebert-Stiftung / Foto: Martin Hahn
Langer Abend der Demokratie mit Franz Müntefering
Unter dem Titel „Demokratie heute – der Anfang vom Ende?“ lud HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis zu einem eindrucksvollen Themenabend mit dem ehemaligen Vizekanzler Franz Müntefering ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir unsere demokratischen Werte in Zeiten von Populismus, Desinformation und wachsender gesellschaftlicher Spaltung bewahren und stärken können.
Müntefering erinnerte daran, dass Demokratie nicht nur ein politisches System, sondern eine tägliche Aufgabe ist. Wer sich zurückzieht, überlässt das Feld jenen, die mit Angst und Ausgrenzung arbeiten. Seine Worte trafen den Nerv der Zeit und das HERZ unseres Engagements.
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Politik, Bildung und Zivilgesellschaft wurde deutlich: Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Widerspruch, vom offenen Dialog. Es braucht Räume, in denen Menschen sich begegnen, zuhören und gemeinsam Lösungen entwickeln. Genau solche Räume schafft HERZ statt HETZE.
Die Veranstaltung war ein starkes Zeichen für demokratische Kultur im ländlichen Raum. Sie zeigte, wie wichtig es ist, auch außerhalb der großen Städte klare Haltung zu zeigen: gegen HETZE, gegen Gleichgültigkeit und für ein Miteinander, das auf Respekt und Verantwortung gründet.
Bericht Fränkische Nachrichten















Der renommierte Buchautor und Journalist Johannes Zang wird im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe in Osterburken zu Gast sein. Zang lebte mehrere Jahre in Israel, unter anderem im Kibbuz Be’eri, der am 7. Oktober 2023 tragischerweise zum Schauplatz eines Massakers und einer Geiselnahme wurde. Seine persönlichen Erfahrungen und über 30 Recherchereisen in den Gazastreifen machen ihn zu einem der profundesten Kenner der Region.
Johannes Zang veröffentlichte zahlreiche Bücher über die politischen Entwicklungen sowie das kirchliche und religiöse Leben in Israel und Palästina. Sein 2024 erschienenes Werk „Kein Land in Sicht? Gaza zwischen Besatzung und Krieg“ widmet sich den komplexen Realitäten des Gazastreifens – jenseits der oft einseitigen medialen Berichterstattung.
Themen seines Vortrags:
Im November 2025 erscheint sein neues Buch „Und am Kontrollpunkt wartet die Erniedrigung“ – ein eindrucksvolles Zeugnis von 30 palästinensischen Christ*innen, die offen und ungeschönt über ihren Alltag und ihre Erfahrungen berichten.
Darüber hinaus betreibt Johannes Zang den Podcast „JeruSalam“, in dem er regelmäßig über Entwicklungen in Israel und Palästina berichtet – mit Informationen, die man in den gängigen Medien oft vergeblich sucht.
Wir laden herzlich ein zu einem Abend voller Hintergründe, Perspektiven und Hoffnungsschimmer – mit einem Mann, der zuhört, hinschaut und erzählt.
Datum: Mittwoch, 19.11.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationentreff, Friedrichstr. 2, 74706 Osterburken
Eine Veranstaltung des Mehrgenerationentreffs Osterburken mit dem Arbeitskreis Toleranz und Vielfalt Osterburken in Kooperation mit HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
mit Diskussionsrunde mit Produzentin Sandra Maischberger
Ein besonderer Kinoabend mit politischer Tiefe veranstaltete HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis im Kino Löwenlichtspiele in Walldürn. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Riefenstahl“. Im Anschluss wurde die Produzentin Sandra Maischberger online für eine Diskussion dazu geschaltet.
Der Film beleuchtet das Leben und Wirken der umstrittenen Regisseurin Leni Riefenstahl, deren künstlerisches Schaffen eng mit der Propagandamaschinerie des Nationalsozialismus verknüpft ist. Mit eindrucksvollen Bildern und kritischen Stimmen gelingt es der Dokumentation, die Ambivalenz zwischen Ästhetik und Ideologie greifbar zu machen.
Nach der Begrüßung von Uta Berberich von HERZ statt HETZE und der Filmvorführung war das besondere Highlight des Abends die Live-Zuschaltung von Sandra Maischberger, die sich als Produzentin des Films den Fragen des Publikums stellte. In einer rund 30-minütigen Diskussionsrunde sprach sie über die Entstehung des Projekts, die Herausforderungen im Umgang mit Riefenstahls Erbe und die Verantwortung von Medienschaffenden im Umgang mit historisch belastetem Material.
Auf Alexander Weinleins Kommentar, dass der Film teilweise einen etwas ratlos zurückließe und dass man aus Leni Riefenstahl nicht ganz schlau wurde, entgegnete Sandra Maischberger, dass ihr genauso ging. Ihre Intention bei der Produktion sei es jedoch gewesen, dass die Zuschauer von Leni Riefenstahl ein klareres Bild bekommen sollten. Die Frage, ob Leni Riefenstahl eine Karrieristin oder eine Opportunistin war oder ob es einen anderen Grund gab, lässt die Dokumentation offen und konnte Sandra Maischberger nicht klar beantworten, obwohl, sich beide kurz nach Leni Riefenstahls 100. Geburtstag persönlich getroffen haben. Jedoch hatte Sandra Maischberger eindeutig den Eindruck gewonnen, dass Leni Riefenstahl eine Nationalsozialisten war.
In 100.000 Bilddokumente, Tonträger und Briefe, die gesichtet wurden trugen zur Entstehung des Films und bestätigten Sandra Maischbergers Eindruck.
Die Dokumentation wurde ihrer Meinung in großer Zahl sehr wertgeschätzt und verzichtet bewusst auf jegliche Kommentierung, damit die Zuschauerinnen und Zuschauer sich selbst ein Bild machen können. Sandra Maischberger war es wichtig, dass der Film nur die Fakten zeige.
„Es hat etwas gespenstisches, wie gegenwärtig es ist“, so Sandra Maischberger. Damit bezog sie sich auf die bewussten Lügen und wie leicht manche Menschen diesen verfangen sind.
Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie Kino nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen kann und wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die Gegenwart zu gestalten.
„Wir stellen uns jeden Tag die Frage, wie wir die Menschen erreichen“, ist Sandra Maischbergers Überlegung, ebenso wie man die Bevölkerung aufklären kann. Die Debatte und der direkte Kontakt sei wichtig, auch wenn man nicht einer Meinung sei.
Am Ende Bedanke sich von HERZ statt HETZE Alexander Weinlein bei den Löwenlichtspiele, bei JJM-Events für technische Umsetzung der Live-Schalte sowie der Diskussionsrunde, wodurch ein reibungsloser Ablauf gewährleistet war und vor allem bei Sandra Maischberger, dass sie bereit die Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer zu beantworten.
Ein besonderer Kinoabend mit politischer Tiefe veranstaltete HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis im Kino Löwenlichtspiele in Walldürn. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Riefenstahl“. Im Anschluss wurde die Produzentin Sandra Maischberger online für eine Diskussion dazu geschaltet.
Der Film beleuchtet das Leben und Wirken der umstrittenen Regisseurin Leni Riefenstahl, deren künstlerisches Schaffen eng mit der Propagandamaschinerie des Nationalsozialismus verknüpft ist. Mit eindrucksvollen Bildern und kritischen Stimmen gelingt es der Dokumentation, die Ambivalenz zwischen Ästhetik und Ideologie greifbar zu machen.
Nach der Begrüßung von Uta Berberich von HERZ statt HETZE und der Filmvorführung war das besondere Highlight des Abends die Live-Zuschaltung von Sandra Maischberger, die sich als Produzentin des Films den Fragen des Publikums stellte. In einer rund 30-minütigen Diskussionsrunde sprach sie über die Entstehung des Projekts, die Herausforderungen im Umgang mit Riefenstahls Erbe und die Verantwortung von Medienschaffenden im Umgang mit historisch belastetem Material.
Auf Alexander Weinleins Kommentar, dass der Film teilweise einen etwas ratlos zurückließe und dass man aus Leni Riefenstahl nicht ganz schlau wurde, entgegnete Sandra Maischberger, dass ihr genauso ging. Ihre Intention bei der Produktion sei es jedoch gewesen, dass die Zuschauer von Leni Riefenstahl ein klareres Bild bekommen sollten. Die Frage, ob Leni Riefenstahl eine Karrieristin oder eine Opportunistin war oder ob es einen anderen Grund gab, lässt die Dokumentation offen und konnte Sandra Maischberger nicht klar beantworten, obwohl, sich beide kurz nach Leni Riefenstahls 100. Geburtstag persönlich getroffen haben. Jedoch hatte Sandra Maischberger eindeutig den Eindruck gewonnen, dass Leni Riefenstahl eine Nationalsozialisten war.
In 100.000 Bilddokumente, Tonträger und Briefe, die gesichtet wurden trugen zur Entstehung des Films und bestätigten Sandra Maischbergers Eindruck.
Die Dokumentation wurde ihrer Meinung in großer Zahl sehr wertgeschätzt und verzichtet bewusst auf jegliche Kommentierung, damit die Zuschauerinnen und Zuschauer sich selbst ein Bild machen können. Sandra Maischberger war es wichtig, dass der Film nur die Fakten zeige.
„Es hat etwas gespenstisches, wie gegenwärtig es ist“, so Sandra Maischberger. Damit bezog sie sich auf die bewussten Lügen und wie leicht manche Menschen diesen verfangen sind.
Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie Kino nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen kann und wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die Gegenwart zu gestalten.
„Wir stellen uns jeden Tag die Frage, wie wir die Menschen erreichen“, ist Sandra Maischbergers Überlegung, ebenso wie man die Bevölkerung aufklären kann. Die Debatte und der direkte Kontakt sei wichtig, auch wenn man nicht einer Meinung sei.
Am Ende Bedanke sich von HERZ statt HETZE Alexander Weinlein bei den Löwenlichtspiele, bei JJM-Events für technische Umsetzung der Live-Schalte sowie der Diskussionsrunde, wodurch ein reibungsloser Ablauf gewährleistet war und vor allem bei Sandra Maischberger, dass sie bereit die Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer zu beantworten.
Podiumsdiskussion mit verschiedenen Politikern aus unterschiedlichen Gremien.
Veranstalter: HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis und das Fritz-Erler-Forum (Friedrich-Ebert-Stiftung)
Unterstützer: VHS Buchen
Referent: Franz Müntefering (ehemaliger Bundesminister und Vizekanzler)
Podiumsdiskussion mit:
Herrn Dr. Mark Fraschka (Stadtverbandsvorsitzender, CDU)
Herrn Marcel Emmerich (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
Herrn Patrick Haag (Kreisrat, SPD)
Herrn Georg Heitlinger (MdL, FDP)
Musikalische Umrahmung: Vokalensemble Auftakt
Datum: Donnerstag, 02.10.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Schulzentrum Buchen (Aula der Abt-Bessel-Realschule), Dr.-Fritz-Schmitt-Ring 1, 74722 Buchen
Eintritt frei.
Um Anmeldung wird gebeten: Friedrich-Ebert-Stiftung

Uns ist es gelungen den Film „Riefenstahl“ für das Kino Löwenlichtspiele in Walldürn zu reservieren.
„Riefenstahl“ ist ein Dokumentarfilm für die Filmregisseurin Leni Riefenstahl.
Das Besondere an dieser Filmvorführung ist, dass uns nach dem Film, die Moderatorin und Journalistin, sowie die Produzentin des Films, Sandra Maischberger, online zugeschaltet ist, um gemeinsam mit dem Publikum über die Dokumentation zu sprechen und um Fragen zu beantworten.
Sandra Maischberger hatte Leni Riefenstahl 2002 an ihrem hundertsten Geburtstag getroffen und interviewt.
Helene Bertha Amalie „Leni“ Riefenstahl gilt als eine der umstrittensten Persönlichkeiten in der Filmgeschickte. Besonders bekannt wurde sie durch ihre Werke im Dienst der Propaganda während der Zeit des Nationalsozialismus.
Filmvorführung und Live Online-Schalte zu Sandra Maischberger
Datum: Freitag, 26.09.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Löwen-Lichtspielhaus, Hauptstraße 9, 74731 Walldürn
Eintritt gegen Spende.
Karten können reserviert werden unter: Löwenlichtspiele Walldürn
Eine Veranstaltung von HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis.


Wir sind mit HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis wieder als Mitorganisator des Skatecontests Buchen Most Wanted dabei.
Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums der alla hopp!-Anlagen bietet die Stadt Buchen einen „Tag der Bewegung“ an.
Zum dritten Mal in Folge findet auch wieder ein Skatecontest statt. Angetreten werden kann wieder in verschiedenen Kategorien: Anfänger; Fortgeschrittene, blader sowie Best Trick. Auch gibt es wieder tolle Preise zu gewinnen. Teilnehmende (ab 12 Jahren) können sich bis 12:00 Uhr am Tag des Wettbewerbes anmelden.
Der Besuch auf der Anlage lohnt sich – Zusehen bei den waghalsigen Sprüngen aber auch.
Datum: Sonntag, 20.07.2025
Start: 13:00 Uhr
Ort: alla hopp!-Anlage, Am Schrankenberg, 74722 Buchen
