Schindlers Liste (25-jähriges Jubiläum)

Anlässlich des 25-jährigen Filmjubiläums von „Schindlers Liste“ zeigt das Kino „Löwenlichtspiele“ am Sonntag, den 27.01. um 16:00 Uhr erneut den kompletten Film. HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis wird dies mit einem kurzen Impulsvortrag einleiten und die Verbindungen zu der Region herstellen.

Schindlers Liste

Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen

Matinee am Sonntag, 20.01.2019 um 11:00 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Neckarelz (Gelände der Clemens-Brentano-Schule, Mosbacher Straße 39, 74821 Mosbach-Neckarelz

„Am 20. Januar kommt Jennifer Teege zu einer Lesung aus ihrem autobiografischen Buch in die KZ-Gedenkstätte Neckarelz. Worum geht es?
Es war ein Schock, der ihr ganzes Selbstverständnis erschütterte: mit 38 Jahren erfuhr Jennifer Teege durch einen Zufall, wer sie ist. In einer Bibliothek fand sie ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Millionen Menschen kennen Göths Geschichte. In Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ ist der brutale Kommandant des KZ Krakau-Plaszów der Saufkumpan und Gegenspieler des Judenretters Oskar Schindler. Göth war verantwortlich für den Tod tausender Menschen und wurde 1946 gehängt. Seine Lebensgefährtin Ruth Irene, Jennifer Teeges geliebte Großmutter, beging 1983 Selbstmord.
Jennifer Teege ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Sie wurde bei Adoptiveltern groß und hatte danach in Israel studiert. Jetzt war sie mit einem Familiengeheimnis konfrontiert, das sie nicht mehr ruhen ließ … Wie sollte sie ihren jüdischen Freunden noch unter die Augen treten –  was ihren eigenen Kindern erzählen? Jennifer Teege beschäftigte sich intensiv mit der Vergangenheit. Sie traf ihre Mutter wieder, die sie viele Jahre nicht gesehen hatte.
Gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair hat sie ihre Familiengeschichte recherchiert, die Orte der Vergangenheit aufgesucht, ist nach Polen und Israel gereist. Schritt für Schritt ist so aus dem Schock über die Abgründe der eigenen Familie die Geschichte einer Befreiung geworden.

Auch im KZ Neckarelz gab es Häftlinge, die aus dem Lager Plaszów kamen. Im September 1944 gelangte eine Gruppe jüdischer Facharbeiter in die Neckarlager. Ihre Geschichte wird in einer eigenen Veranstaltung am 24. Februar erzählt.“

Quelle: KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neckarelz in Kooperation mit HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis

Führung ehemalige Synagoge Sennfeld

Das HERZ statt HETZE-Team bedankt sich bei Reinhart Lochmann für eine ausführliche Führung in der ehemaligen Synagogen in Sennfeld mit vielen interessanten Informationen.

Natürlich, wie im letzten Jahr aus, ließ man das Jahr nach vielen erfolgreichen Veranstaltungen bei einem gemeinsamen Essen in der Seeterasse in Eberstadt Revue passieren und ausklingen.